40 Jahre Caritas Varensell

Elisabeth Kreuz für acht Mitarbeiterinnen

 

Marianne Hartmann (r.) und auch Irmgard Feuerborn (l.) dankten im Auftrag der Caritasmitarbeiterinnen und des Verbands Anni Austermann für ihr Wirken.


40 Jahre Caritas St. Marien

 

aus www.die-glocke.de

 

 

Elisabeth-Kreuz für acht Mitarbeiterinnen

Rietberg-Varensell (ms). 40 Jahre Caritaskonferenz St. Marien Varensell – dieser Anlass bewog nicht nur die Mitarbeiterinnen der Konferenz, sondern auch einige Gemeindemitglieder, für die 40-jährige ehrenamtlich geleistete Arbeit in einem Gottesdienst Dank zu sagen. Präses Pastor Guido Schulte feierte ihn in der Klosterkirche.

Acht Caritaskonferenz-Mitarbeiterinnen, Christel Riedel, Rosi Cordes, Hannelore Schulte-Wittreck, Elisabeth Rehage, Maria Schulte-Döinghaus, Elisabeth Schnathmann, Elisabeth Schmitz und Rita Ridder, die sich seit mehr als 20 Jahren uneigennützig in den Dienst der Menschen stellen, galt es zu ehren. Irmgard Feuerborn, Caritas-Regionalleiterin Rietberg, überreichte ihnen als Zeichen des Danks das Elisabeth-Kreuz. Es gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die der Bundesverband der Caritaskonferenzen Deutschland (CKD) zu vergeben hat.

25 Mitarbeiterinnen sind derzeit bei der Caritaskonferenz St. Marien Varensell aktiv. Jetzt hat die Konferenz ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Bilder: Stickling
25 Mitarbeiterinnen sind derzeit bei der Caritaskonferenz St. Marien Varensell aktiv. Jetzt hat die Konferenz ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Bilder: Stickling

Die Team-Leiterin der Caritaskonferenz St. Marien, Anni Austermann, gestattete den Festtagsgästen einen Rückblick auf 40 Jahre Gemeindearbeit. Maria Graute war es, die als erste Vorsitzende an der Seite von Prälat Buschmann im Kirchspiel den Grundstock für die Caritasarbeit legte. Ihr folgten Elisabeth Hassmann, Bernhardine Westerbarkei, Maria Schulte-Döinghaus und Anni Austermann. Derzeit stellen sich 25 Mitarbeiterinnen den Aufgaben vor Ort. Mit jährlich zwei Sammlungen und einem Advents- und Erntedankbasar erwirtschaften sie einen finanziellen Grundstock. Kranke, einsame, trauernde und in Not geratene Menschen zu sehen und ihnen zur Seite zu stehen, das ist für sie jeden Tag ein neuer Auftrag. Diskret und ohne viele Worte sind sie als Helfende und Dienende unterwegs, so der Tenor des Geburtstagsfests, das im Pfarrheim stattfand.

An zwei Krankentagen im Jahr und während des „Urlaubs ohne Koffer“ finden Begegnungen zwischen den Gemeindemitgliedern und in der Kirche statt. „Die Liebe ist eine von Gott geschenkte Tugend.“ Sie sei eine Hinwendung zu den Menschen, „die von Gott her kommt“, sagte Präses Pastor Schulte. Er gratulierte den Mitarbeiterinnen „zu ihrer Berufung, von Gott angenommen und ausgesendet worden zu sein“. Der Präses weiter: „Reich und glücklich macht uns nur die Liebe zu Gott und den Nächsten.“ Niemand wisse, wie viel Zeit die Geehrten darauf verwandt hätten, notleidenden Menschen Hilfe und Freude zu bringen.