Standortsicherung Grundschule Varensell

Der Schulstandort Varensell bleibt erhalten!


Schulverbund

Grundschulen Neuenkirchen und Varensell

Verbünde sollen Standorte sichern


aus www.die-glocke.de

 

Rietberg

(sud). Um die sechs Grundschulstandorte auch in Zeiten sinkender Kinderzahlen dauerhaft zu sichern, will die Stadt Rietberg voraussichtlich schon zum Februar 2016 zwei Grundschulverbünde bilden.

 

Organisatorisch zusammengeschlossen werden sollen demnach die Grundschulen Neuenkirchen und Varensell sowie Westerwiehe und Bokel. Die vier Standorte blieben erhalten, die Einrichtungen in Neuenkirchen und Varensell sowie in Westerwiehe und Bokel wären aber rein rechtlich nur noch jeweils eine Schule mit einem übergreifenden Lehrerkollegium sowie einer Leitung. Komplett selbstständig blieben wie bisher die Grundschulen in Rietberg und Mastholte. Im kleinsten Stadtteil Druffel gibt es keine Bildungseinrichtung.


Im Sinne einer wohnortnahen Beschulung sei die Bildung von Verbünden der einzige Weg, erläuterte Dominik Bartels von der Verwaltung in der Fachausschusssitzung. Die Einführung der Grundschulverbünde zum 1. Februar mache Sinn, denn dann hätten die vier betroffenen Einrichtungen bis zum Beginn der Sommerferien ausreichend Zeit, sich intern neu zu organisieren. Im Unterrichtsalltag ändere sich für die Kinder durch die Umstrukturierung kaum etwas, sagte Schulabteilungsleiter Dominik Bartels.

Die Varenseller CDU-Ratsfrau Anneliese Schulte-Döinghaus begrüßte vom Grundsatz her zwar die geplante Einrichtung von Schulverbünden. Für die Marienschule im Klosterdorf hätte sie sich aber einen kleineren Verbundpartner als die vergleichsweise große Grundschule Neuenkirchen gewünscht. „Ich bin davon überzeugt, dass das Zusammengehen mit einer wesentlich größeren Bildungseinrichtung für die Marienschule langfristig nicht von Vorteil sein wird“, sagte Anneliese Schulte-Döinghaus.


Auch die Elternvertreter aus Bokel, Westerwiehe, Neuenkirchen und Varensell hatten die Stadt Rietberg und den Kreis Gütersloh im Sommer aufgefordert, noch einmal über alternative

Verbundlösungen nachzudenken. Daraufhin habe ein weiteres Gespräch zwischen allen Beteiligten stattgefunden, erläuterte Bartels. „Nach eingehender Beratung sind aber Schulleitungen, Schulaufsicht und Stadtverwaltung zu dem Schluss gekommen, dass die bereits Anfang Juni vorgestellte Lösung die sinnvollste und beste ist.“ Die Vorbereitungen zur organisatorischen Zusammenführung der Grundschulen Bokel und Westerwiehe sowie Neuenkirchen und Varensell sollen entsprechend

fortgesetzt werden.